Kaum ein Genussmittel konnte in den letzten Jahren so einen Imagewandel hinlegen wie die Erdnussbutter.

Lange Zeit als absolute Kalorienbombe verschrien, konnte sie sich mit der Pro-Protein-Bewegung in den Naughties rehabilitieren; da sie ua. auch viele ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien enthält, die auch helfen sollen, das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen zu senken.

Peanutbutter recipe

Peanutbutter recipe

Da ich Erdnussbutter immer schon sehr gerne mochte, finde ich dieses gewandelte Image natürlich super – obwohl ich mich immer noch daran stoße, dass es kaum gute Erdnussbutter gibt, die nicht massig Zucker enthält! Und die Erdnussbutter, die wirklich ohne die vielen Zusatzstoffe auskommen, sind meist unglaublich teuer!

Man kann selbstgemachte Erdnussbutter aber super in gesunden Rezepten verwenden – und so nochmal Zucker sparen! – wie zB den Energy Bites, die ich vor einiger Zeit gepostet habe 🙂

No Bake Peanut Butter Energy Bites

Dieses Suchen nach guter Erdnussbutter, für einen gesunden Löffel davon im Joghurt mit Früchten usw. hat mich nun dazu getrieben, mir einfach meine Erdnussbutter selbst zu machen. Ja, es ist viel bequemer zu kaufen, aber hier weiß ich einfach genau was drin ist und wie viel ich frisch machen kann usw. Und da es auch wirklich sehr einfach ist, ist es für mich mit einem größeren Sack an Erdnüssen für ca. £2 auch weit günstiger. Bei ungeschälten Nüssen muss man das Blanchieren und Schälen als Hauptzeitfaktor einrechnen, aber das eigentliche „Buttern“ geht sehr fix.

Und nein, in Nussbuttern ist keine Butter enthalten. Damit ich das auch sage – und ja, ich habe schon einige Menschen getroffen, die davon felsenfest überzeugt waren 😆

Homemade Peanut Butter
Delicious, creamy peanut butter with only three ingredients!
Write a review
Print
Prep Time
45 min
Cook Time
15 min
Total Time
1 hr
Prep Time
45 min
Cook Time
15 min
Total Time
1 hr
Ingredients
  1. ~ 250g (rohe) Erdnüsse
  2. 1 TL Salz
  3. optional: 1-3 TL neutrales Speiseöl (zB Sonnenblumenöl)
Instructions
  1. Wer keine rohen, ungeschälten Erdnüsse verwendet, kann die ersten Schritte auslassen und gleich mit dem Rösten beginnen!
  2. Ungeschälte Erdnüsse in eine Schüssel geben - ca. 2-3 handvoll ergeben ein mittelgroßes Glas.
  3. Wasser kochen und die Nüsse damit bedecken. Maximal eine Minute blanchieren und danach abseihen. Die Nüsse durch Reiben, Schütteln und Puhlen restlos von der zähen Haut befreien, was schon mal 30-40 Minuten dauern kann.
  4. Auf dem Backblech flach verteilen und bei ca. 200°C ungefähr 5-10 Minuten goldbraun rösten, zwischendurch wenden.
  5. Die noch warmen Nüsse in einen Blender geben und einen Teelöffel Salz dazugeben - mixen, mixen, mixen.
  6. Nach einigen Minuten werden die Erdnüsse zu einer halb krümligen, halb pastigen Masse. Man kann entweder versuchen ohne Öl auszukommen oder um den Prozess etwas anzukurbeln hier einen kleinen Schuss neutrales Speiseöl dazugeben.
  7. Pulsierend mixen und die fertige Erdnussbutter in ein gut gereinigtes Marmeladeglas füllen - sie hält sich prima einige Wochen im Kühlschrank, wo sie auch etwas fester wird.
Tipp
  1. • Wenn man die Erdnüsse selbst röstet, empfiehlt es sich, sofort mit dem Mahlen zu beginnen - die Wärme löst das Öl in den Nüssen schneller.
  2. • Sobald sich die Krümel verdicken, Impulsmixen, um sie von den Seiten des Blenders zu lösen.
  3. • Wer crunchy Erdnussbutter bevorzugt, kann hier einige Löffel entnehmen und später in die fertige Butter einrühren.
  4. • Man kann auch andere Nüsse (Cashews, Mandeln, etc) mitrösten und mixen, das ergibt einen interessanten Geschmack.
Kalter Kaffee http://www.kalterkaffee.at/

Habt ihr schon einmal Nussbutter selbst hergestellt? Was macht ihr selbst, was normalerweise gekauft wird? 🙂

Auch interessant

8 comments

Antworten

Wow, danke für das Rezept! Ich liebe Erdnussbutter ja auch, aber in Hinblick auf meine Haut esse ich gerade so wenig Zucker wie möglich. Das probiere ich deshalb bestimmt aus!
Barbara recently posted…Medieval – The Red Everyone Can WearMy Profile

Antworten

Berichte, wie es dir geschmeckt hat! 🙂

Antworten

Vielen lieben Dank für das Rezept! Ich als „Kraftsportlerin“ vergöttere Erdnussbutter, aber kaufe sie immer bei MyProtein. Wie du schon sagst…naturbelassen ohne Mist = teurer. Aber das ist es mir bis langen wert. Ich hatte schon einmal daran gedacht sie selbst zu machen, habe mich dann aber nie damit befasst. Dachte es wäre zu viel Aufwand. Aber jetzt hast du mich – das werde ich am Wochenende direkt mal angehen! Ich danke dir sehr! 🙂 Meine liebste Mahlzeit ist immernoch Naturreis mit Erdnuss-Hähnchen. Probier es mal aus – leeeecker! 🙂
LG Clarissa
Clarissa recently posted…[Rezept] Erdnuss-Hähnchen mit Naturreis 2.0My Profile

Antworten

Es kommt wirklich nur drauf an, ob man geschälte Nüsse kauft – die sind halt dann ganz fix geröstet. Die mit der roten Haut sind halt günstiger 🙂

Oh das klingt wirklich gut, vielleicht klappt das auch mit Tofu #veggie :thumbsup:

Antworten

Ja, ich habe schon mal Erdnussbutter selbst gemacht. Einfach gesalzene Erdnüsse püriert. Hat auch ganz gut funktioniert, lediglich den Stabmixer habe ich dabei fast geschrottet! 😆
Viele Grüße
Maria

Antworten

Haa, wow, mit Stabmixer, dass nen ich mal Durchhaltevermögen 🙂
Bei fertig gerösteten/gesalzenen Nüssen weiß man halt nicht, wie viel Öl/Salz zugegeben wurde, mir wäre die Erdnussbutter damit wohl etwas zu salzig.

Antworten

Ooooohhhhh ich liebe Peanut butter :twohearts: :twohearts: :twohearts: und sogar selbstgemacht :tongue:
mihoshappylife recently posted…Fantasy Basel 2015My Profile

Antworten

Ahh, danke für das Peanut Butter Rezept!!! Ich hätte nie gedacht, dass das so einfach geht und mit nur so wenig Zutaten (und ohne Zucker!) 😀 Werde ich gleich einmal ausprobieren.
Vanessa recently posted…Neuigkeiten September 2015My Profile

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *

CommentLuv badge