Diese Woche hatte mein Blog Geburtstag. Fünf Jahre ist er schon alt und anders als bei Menschenkindern ist das im Web fast schon Rentenalter.

Schon seit meinem letzten Blogiversary(!) habe ich diesen Beitrag in den Entwürfen. Über das letzte Jahr immer wieder geöffnet, editiert, gespeichert, geschlossen. Es gingen mir einfach zu viele Gedanken rund ums Bloggen an sich durch den Kopf. Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen soll oder eben doch nicht – man könnte ihn ja missverstehen, ich könnte mir damit „ins eigene Fleisch schneiden“ – man kann Internet-Worte nur schlecht zurücknehmen etc. Ich will hier weder direkt noch indirekt „die Blogosphäre“ anklagen oder sonstiges, sondern mir lediglich etwas vom Herzen schreiben. Vor kurzem habe ich dann diese Videos zum Thema Youtube als Job/sponsored Posts  icon-angle-double-right gesehen (und konnte absolut jedem Punkt zustimmen! Auch für ihre Looks, Hauls, Swatches absolute Abo-Empfehlung für Tina.) und nun denke ich, es ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um den Beitrag auch zu veröffentlichen und nicht nur als „Privatjournal“ zu führen.

Ich möchte in diesem Beitrag die zwei größten Seiten des Langzeitbloggens ansprechen – die persönliche, emotionale Seite und die Business Seite hinsichtlich Kooperationen.

about blogging

Fotos werden gestohlen (mit und ohne Wasserzeichen), Ideen werden recycled, verlinkt wird nur sporadisch, Bloggerkollegen können Freund oder Feind sein und manchmal fühlt man sich ganz undankbar als würde man gar nichts/niemanden erreichen.

Willkommen in der {Beauty} Blogger Welt

Nun, all das nimmt man am Ende mit einem Lächeln, weil einem das Bloggen gefällt. Is so.

Aber wisst ihr, was mich wirklich stört? Auch an mir selber?…Neben all dem genannten da oben?

Dass man getrieben wird.

Motivation und Anspornen sind das eine, die andere, unschöne Seite ist der gefürchtete Druck, von dem nur in dunklen Ecken genuschelt wird.

Ich habe mich seit eh und je geweigert, diesem Druckgefühl nachzugeben und habe – nicht ohne Stolz – bis heute gut durchgehalten. Ich war noch nie gut darin, übermotiviert und es ganz ehrgeizig anderen „zu zeigen!“. Dennoch, ja, da kommt ein Aber, sehe auch ich oft Blogposts hier und da, großartige Designelemente, eine Wahnsinnsparade, Pressereisen usw. usf. wo diese leise Stimme im Hinterkopf säuselt…

„hätteste doch mal, so ein Plugin solltest du halt auch, wieso fragt mich nie jemand, vielleicht heute doch noch Bilder, der Beitrag xyz ist auf Blog XY schon gestern online …“

…und ich möchte sie am liebsten mit einer lauten Klatsche verstummen lassen. Das ist nicht meins, zefix. Auch wenn ich täglich an meinen Blog denke, dreht sich die (Beauty)Welt nicht um diese Seite.

Lange fühlte ich weniger Druck oder gar Neid (das pöhse Wort!) als Unzufriedenheit und sogar Langeweile hinsichtlich des Bloggens – dieses Ewiggleiche, jeder postet über den selben Release zur selben Zeit, die gleichen Marken, Produkte werden gehyped oder gebasht, die selben Themen blubbern immer wieder aus diesem Pool an Uniformität hoch. Dieses „uniforme“ Bloggen, der Stil, die Themen – es ist wie eine Lawine, die ins Rollen kommt und einen mitzieht, ich nehme mich da selbst nicht raus. So richtig begeisternd über etwas schreiben, weil man es grade so will

icon-quote-right
Tatsache ist, dass der erste Blogpost zu dieser und jener Neuerscheinung oft am häufigsten gelesen, geklickt, verlinkt wird – eine super Möglichkeit „bekannter“ zu werden*…aber Moment mal: Ist das wirklich, was ich will?

*sprich: Monetarisierung, das noch pöhsere Wort)

Selbst wenn ich einmal die Gelegenheit hatte, als „Erste“ etwas zu veröffentlichen – es gab vielleicht mal mehr Klicks, aber kaum mehr Interaktion (und ja, darum geht es mir vor allem! Ich möchte meine Meinung, Tipps posten und von Lesern hören). „Laufkundschaft“ halt, dank Tante Google. Seit geraumer Zeit bin ich damit sehr zufrieden, meine Blog als schönes, wenn auch zeitintensives, Hobby zu betreiben. Zu posten, wann und was ich will. Und wenn ich 3 Stunden lang ein Foto bearbeiten will, dann tu ich das auch. Veröffentlicht wird dann halt morgen.

Warum auch nicht?

Wie viele waschechte Blogger, die nicht nebenbei (also: hauptsächlich!) Youtube oder neuerdings Instagram betreiben, freiberufliche Journalisten sind, können hier in Europa schon davon gut leben… Nun, allzu viele werden es nicht sein – ich bin nach meinem Empfinden nicht annähernd in dieser Liga bzw. will es auch gar nicht sein. Ich glaube, ich würde als Vollzeit-Blogger irgendwann meinen Laptop vom Balkon schmeißen.

Youtube und Instagram, hippe, kurze Reviews mit viel Schnitt, Musik, Effekten bzw. schöne, gestellte Bilder der immer lässigen Mädels von nebenan, die nie persönlich werden – es nimmt detailreichen Blogposts durchaus Wind aus den Segeln.

Nach obligatorischen Facebook Blogprofilen steht das Jahr 2015 im Zeichen des Instagram.

icon-youtube  icon-instagram  icon-twitter  icon-facebook 

#selfpity #actasif

Fakt ist: Diese perfekte „Ausschnitts“-Welt funktioniert bislang. Besonders international.

Warum? Weil sie einen wunderbar von eigenen Allerweltsproblemen ablenkt? Weil wir andere und ihr unglaubliches Leben „beneiden“ wollen?
Und: Wird diese Blase je platzen? Was meint ihr?

Ich möchte mich nicht von meinem Blog treiben lassen, schon gar nicht vom Vergleich mit anderen Bloggern, überbordender Motivation, massenhafter Freizeit (?!) und ~4-Stunden-Schlafbedarf (?!?!), um die selbe Frequenz, Qualität produzieren zu können. Ich gebe es zu: Oft, wenn ich halt xyz Produkt „längst hätte vorstellen sollen“ – es ist ja limitiert, es ist ja bald in den Läden, es ist ja grade Sommer, Herbst, es liegt schon zwei Wochen auf dem Schminktisch – und ich dann abends auf Insta (duh, selber blöd) sehe, wie die Maschine in der Blogwelt geölt läuft, erfasst mich meist ein bisschen Trotz, es anders zu machen, mich eben nicht treiben zu lassen.

DiePaletteNagellackePflegeKollektion kann mich mal, ich leg mich jetzt auf die Couch und lese ein Buch. Pah.

Also blogge ich inzwischen teils nur einmal in der Woche. Oder wenn es mich überkommt: dreimal, oof. So weiß ich aber auch, wo ich mit meinen Beiträgen stehe – ich bin mit ihnen zufrieden. Kalter Kaffee ist kein Reviewblog oder Pressereleaseblog mehr. Ich schreibe gerne länger, wahrscheinlich zu lang und ausgefallen für einen schnöden Beauty Blog, aber inzwischen wieder lieber so als hölzerne 08/15 Reviews mit Phrasenalarm. Vielleicht hat der ein oder andere bemerkt, dass ich die alte Wochenschau nun doch eingestellt habe; es war für mich seit Jahren stundenlange Arbeit, bei der ich eigentlich nie mit besonderer Interaktion – also, nicht nur Kommentare, sondern auch Views, oder Twittergespräche usw. – rechnen konnte (okok, vielleicht lag’s eh an mir. Autsch). Sonntags brunche ich nun lieber, schaue Serien, lese, oder feile an Posts (wie diesem)…an einer Monatsschau als Alternative überlege ich noch…

about blogging
Jane knows.

Und wer jetzt glaubt, dieses ganze Genöle endet in einer sobstory-ich-höre-auf-Jammerei: Ans Aufhören habe ich dabei eigentlich noch nie gedacht, da ich mich immer noch gerne an den Laptop setze und tippe, auch wenn es zu diesen ach-so-oberflächlichen Themen wie meine monatlichen Lieblingsprodukte ist. Wieso wäre ich auch sonst dieses Jahr zu WordPress gewechselt, so viel am Blog rumgespielt…weil’s mir gefällt! (Wollt ihr darüber eigentlich noch lesen? Ich möchte dann nicht mit technischen Beiträgen, die eh keiner liest, meine Zeit verplempern 😉 ) Gerade all diese persönlichen Erkenntnisse haben mir sogar geholfen, das Bloggen wieder frischer anzugehen und „interessantere“ Beiträge zu gestalten, was ich hoffentlich so beibehalten kann. Ich bin gespannt, wo mich dieser Webspace hinführt!

So macht das Bloggen und ehrlich gesagt auch das Bloglesen wieder mehr Spaß: Weniger Vergleich als einfach Informationsaufnahme/austausch.

Ich möchte hier aber auch nicht die schönen Dinge, die mir der Blog ermöglicht hat, kleinreden! Sprich: Interessante Menschen hinter anderen Blogs kennenzulernen und die ein oder andere wirklich gute Kooperation zu machen. Die guten Dinge haben ja nun wirklich immer überwogen, weshalb ich auch 5 Jahre später noch da bin. Es gibt von meiner Seite immer noch Rede- und Austauschbedarf. Aber das ist eine andere Geschichte….

Wer also immer wieder meine Worte hier liest, wiederkommt, kommentiert, dem sei ein ehrliches Danke gesagt 🙂 Wer perfekte thirst-trap Bloggerwelt mit Uhrwerk-ähnlichem Taktus erwartet, danke auch fürs Vorbeikommen, bitte nicht allzu enttäuscht sein.

Und wer jetzt darauf hinweisen will, dass ich mit all dieser „Einsicht“ doch auch hin und wieder bezahlte Beiträge veröffentliche – nun, ich weiß 🙂

Die paar Aufträge, die mein Blog anzieht, müssen nochmal reduziert werden auf die, die ich auch gerne machen würde und dann bleiben für gewöhnlich nur eine Handvoll übrig, bei denen mir die Bedingungen der Zusammenarbeit keine Bauchschmerzen bereiten. Ich lehne einiges von vornherein ab, anderes mache ich für höchstwahrscheinlich weniger Geld als ich sollte, weil es ein guter Post werden kann…Ich habe persönlich absolut gar nichts gegen gute, bezahlte Zusammenarbeiten auf Youtube und Blogs, egal wie professionell diese betrieben werden! Für gute Arbeit zu bezahlen, gehört dazu – im Prinzip ist alles in den ganz zu Beginn verlinkten Videos alles zu der „Mentalität“ an sich gesagt…(Anm.: Wie Tina finde auch ich, dass „sponsored posts“ keine Muster umfasst – „sponsoring“ ist für mich Bezahlung. Wirklich – schaut die Videos an :thumbsup: )

Kann ich denn aber als nun bekennende Nicht-Profi-Blog-Anstreberin überhaupt über Monetarisierung sprechen? Ich meine ja.

Für mich sind das nicht-professionelle Bloggen und Kooperationen keine gegenteiligen Pole mehr – ich finde, sobald ein Blog etabliert ist und regelmäßig guten Content veröffentlicht, ist es auch angebracht für eine Platzierung zu bezahlen (icon-info auf Gewerbemeldung, auch für „nebenher-Blogs“, als Voraussetzung zur Monetarisierung gehe ich hier nicht ein). Eine Stundensatz Kalkulation wie diese kann man sich immer ansehen um realistische Preise zu setzen; umso mehr natürlich, wenn man das Bloggen als Freiberufler angehen will.

Cooperations

Nach 5 Jahren als Bloggerin kommt es häufig vor, dass man von Marken kontaktiert wird, die sich völlig korrekt verhalten und auch ernsthaftes Interesse an einer bezahlten Platzierung haben. Es kommt aber immer noch mindestens so oft vor, Mails von Agenturen zu lesen, die scheinbar völlig neu in dieser Blogger-Szene sind. Und leider zu 92,7%* davon ausgehen, die Bloggerin am anderen Ende ist auch unerfahren.

So zumindest sehen die Angebote am Ende aus.

email1I’m special :twohearts:

email2
(Ich habe übrigens keine bezahlte Review angeboten, sondern eine Vorstellung bzw. Test eines bedingungslosen Musters)

Vorweg (weil ich das Gefühl habe, dieser Absatz könnte schon ein eigener Post werden…) sowohl aus Blogger als auch Lesersicht:

  1. FÜR Zusammenarbeit (sponsored posts, samples, etc)
  2. FÜR Transparenz gegenüber Lesern und Kooperationspartnern
  3. GEGEN PR Bullshit hinsichtlich Bezahlung und Kennzeichnung

Zum selben Thema gehört auch das Argument, dass man als langjähriger Beauty Blogger am häufigsten zu hören bekommt –

Sei einfach froh! Du bekommst so viele Sachen gratis!

Gratis ist ein zweischneidiger Begriff.

  • Man bekommt Produkte, die man sich selbst nie gekauft hätte. Und zwar auch im negativen Sinn.
  • Man sieht eben die Stunden an Arbeit, die in so einem Beitrag stecken, als Leser und offensichtlich auch als Agentur nicht. Diese Leistung und die dadurch gebotene Werbewirkung für das jeweilige Unternehmen unentgeltlich zu machen ist zu 90% auf Blogs Alltag. Man macht das ja auch gern, weil der Blog Spaß macht.
  • Ich spreche hier nur von Mails, die eindeutig einen Beitrag auf der Seite sehen wollen – keine bedingungslosen Muster, die natürlich etwas ganz Anderes sind. Produkte, die man bitte testen und vorstellen soll, weil man sie ja gratis bekommt…! Dass ich mir das betreffende Wahnsinnsprodukt auch einfach selbst kaufen und mir die Arbeit der Informercial mit zig Anforderungen sparen könnte, scheint komplett utopisch geworden zu sein.

Wird der erste Schritt vom Unternehmen gemacht, ist eine Bezahlung, und zwar nicht in Produkten (Mittelalterhandel lässt grüßen. Zwei Duschgele bezahlen sicherlich auch keine der Rechnungen der Agentur…) einfach angebracht. Blogger sind inzwischen sehr wertvoll im Marketing Bereich, eben weil hier keine PR Agentur schreibt, sondern eine ganz normale Person (stimmt übrigens auch bei den großen Bloggern/Youtubern Gurus – die sind auch normale Menschen. Also…meistens, heh! 😉 ), was die Reputation der Aussagen über ein Produkt bewusst und auch unbewusst in die Höhe treibt.

Let’s play the Bullshit Bingo (©FrauKirschvogel):

blogger bullshit bingo
Ich habe nach 5 Jahren fast das ganze Bingo voll, woop! #not

Man meldet sich komplimentewerfend bei Bloggern (=weil dieser Ruf eben als wertvoll erkannt wird), möchte es aber im selben Atemzug herunterspielen, weil du ja eh nur über Schminke, Essen, Fashion etc schreibst (also diese milliardenschweren Märkte…gähn!). Und das auch noch als halbes Hobby. „Hier ist ein Make Up Set mit unpassenden Farben!“. Außerdem ist es ja ohnehin eine Win-Win Situation für dich als Experten und das Produkt war bei anderen schon ganz ganz beliebt, also bitte keine Kennzeichnung als sponsored posts, please and thank you!

Spare me the BS. Eher selten erhalte ich E-Mails, bei denen ich herauslese, dass man mich ernstnimmt.

Natürlich werden den PR Menschen, die einem diese Textbausteine mailen müssen, selbige meist vorgegeben und ich nehme mir immer extra Abreg-Zeit, um nicht vorschnell/verärgert zu antworten – die „Social Media Manager“ hinter der E-Mail Adresse sind auch nur Menschen, die eben für ihr Geld arbeiten müssen. Aber:

Sind Blogger nun wichtig oder doch nicht wert für diese Arbeit entlohnt zu werden? Klick um zu Tweeten

Ich habe übrigens mehr gute als schlechte (=nie mehr von der anderen Seite gehört) Erfahrungen gemacht, wenn ich professionell und mit Media Kit antworte. Über eine faire Zusammenarbeit sollten daher nicht nur Agenturen und Marketing-Abteilungen nachdenken. Vor allem auch bei uns (Langzeit-)Bloggern muss das auch wirklich ankommen – wie man reagiert, wie man sich am Blogger-Markt positioniert.

Im Klartext: Lasst euch nicht verar*en.

Ein gut gemeinter Tipp für junge Blogger: Sobald eine Anfrage, die Bedingungen seltsame Gefühle, Misstrauen bei euch auslösen = höflich ablehnen. Auch wenn es häufig sowohl bei Lesern als auch Bloggern so ankommt, als würde man annehmen „müssen“, weil man ja sonst „nie wieder was gratis bekommt“ (was sehr tragisch wäre…), kann ich euch aber sagen: Eine Agentur, eine Marke hat meistens keine persönlichen Gefühle, die so eine Ablehnung verletzen könnte! Es wird einfach jemand Anderes angeschrieben. Je mehr Blogger unlautere Anfragen ablehnen, desto besser. 

Es ist mir natürlich bewusst, dass Abonnenten durch einige „schwarze Schafe“ unter Bloggern/Youtubern, die nicht oder nicht ausreichend kennzeichnen, auch unbezahlte Reviews und Beiträge auf anderen Seiten mit Argwöhn beäugen werden – ich verstehe das vollkommen, geht mir als Leser nicht anders! Fast noch mehr, weil ich ja all diese Mails kenne. Ein Teufelskreis…

*only trust stats you fake yourself

Und was dieser Beitrag jetzt bedeutet?
Eigentlich nichts weiter und doch alles – ich wollte mir meine, zugegeben etwas wirren, sich widersprechenden (?!) Gedanken von der Seele tippen. Und könnte wahrscheinlich noch 3 Stunden dran feilen.
Eigentlich rede ich bloß vom langsamen Verschieben meiner Prioritäten, werde deshalb keine große 180° Veränderung hinlegen, weil ich zur Zeit schon recht zufrieden bin.
Eigentlich bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich diesen Beitrag überhaupt veröffentlichen will.
Eigentlich nöle ich ja nur rum.

Ich lese aber sehr gerne eure Seite – seid ihr auch Blogger? Wie lange schon und wie findet ihr die ganze Sache, mit dem „Druck“, den  Mustern und Anfragen usw.?

Morgen sollte es übrigens sogar schon wieder einen Beitrag von mir geben, stellt euch das vor. Bis bald also 🙂 

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45 comments

Antworten

Hallo liebe Godfrina,

Ich habe mir wohl selten Zeit genommen um wohl so lange Blogeinträge zu lesen, aber ich muss sagen, dass du mich einfach mit deinen Worten ,,gefesselt“ hast! Es ist so angenehm sowas mal zu lesen, mal etwas über die Realität zu lesen, vor allem weil ich deine Gefühle und Gedanken zu 100% nachempfinden kann. Ich möchte hier eigentlich gar nicht so viel schreiben; weil es sonst kein Ende nehmen würde , aber eines lass dir gesagt : Du erreichst jemanden , und ich glaube auch sehr viele 🙂 Du hast etwas erreicht worauf du stolz sein darfst und keine Sorge, deine Worte werden gelesen:) Bitte behalte deine Art so bei, hab deinen eigenen Kopf und versuch auch weiterhin dieser Bloggermachenerie manchmal etwas entgegenzusetzen! Ich versuche es jeden Tag in dem ich mich darauf besinne, dass es doch bei allen Social Medias um Inspiration geht , und nicht um Likes, Follower und Klicks. Manchmal hilft das ganz gut 🙂

Becci, xxx

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Liebe Becci,

ich danke dir für deine Worte – und dass du dir die Zeit genommen hast! Bei so langen Beiträgen entstehen durchaus mal Missverständnisse, wenn nicht alles gelesen wird.
Du hast so Recht, die Inspiration, das Teilen sollte wieder viel mehr in den Vordergrund gerückt werden, aber besonders auf Instagram ist man damit einfach nicht (mehr) aktuell.

x

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Erstmal vorweg schon mal happy Blog-birthday! Fünf Jahre sind wirklich eine Menge! Ich schaffe dieses Jahr mein vierjähriges, glaube ich. Aber ich blogge über Bücher, meistens zumindest 🙂
Die Sache mit dem Druck kenne ich auch, vor allem, weil ich ihn mir selbst mache. Diese Neid-Geschichten kriege ich zwar immer wieder erzählt, erlebe ich aber zum Glück selbst nicht. Vermutlich bin ich dafür nicht interessant genug. Ich hab letztens erst wieder eine vierwöchige Pause eingelegt, weil mir der Druck mit drei Posts pro Woche zu groß wurde. Jetzt gehe ich die Sache entspannter an.
Und im Übrigen habe ich deinen Blog abonniert, WEIL du anders schreibst als die anderen Beautyblogger. Ich kommentiere zwar sehr selten, lese dafür aber sehr regelmäßig.
Liebe Grüße
Melissa
Melissa recently posted…[Blogtalk am Wochenende] Mehr als nur BücherMy Profile

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Danke für das Kompliment, ich freue mich sehr, wenn mein ausführlicher Schreibstil auch gut ankommt. Oft denke ich mir, dass dieses zackige, vielleicht nur 2 Absätze pro Post, vielleicht besser wäre – aber das wäre dann nicht ich, nicht wahr 🙂
Stark bleiben und nicht der „community“ nachgeben ha :thumbsup:

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Hallo,
zunächst alles Liebe zum Blog-Geburtstag.
Ich finde Deinen Blog toll, genau so wie er ist. Leider bin ich jedoch ein Fsuli, was das Kommentieren angeht o:-)
Ich hoffe,Du machst weiter wir bisher.
Liebe Grüße
Anke
Anke recently posted…[Unboxing] oder Bye bye Glossybox (Juni und Juli)My Profile

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Dankeschön! 🙂

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sehr interessanter post! ich find’s gar nicht schlimm, wenn man keine drei artikel pro woche oder sogar mehr raushaut. qualität vor quantität stimmt halt einfach immer wieder.

ich selber blogge erst seit kurzem und auch eher sporadisch, wenn ich neben kind, job und leben die zeit finde. deshalb betrifft mich persönlich dieses druckproblem eher nicht, ich kann mir allerdings vorstellen, dass man diesen druck irgendwann verspürt, wenn man einen blog mit gewisser reichweite führt.

ich hab deinen wochenrückblick ganz gern gelesen, aber wusste selten etwas darauf zu kommentieren – vermutlich geht es anderen da ähnlich.

liebe grüße!
Sartrellit recently posted…FotD: Hidden TreasureMy Profile

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Mh, ja, das mit dem Kommentieren der Wochenschau habe ich damals öfter gehört. Ich habe dann auch eine Zeitlang weniger auf die (ohnehin inexistenten) Kommentare geachtet, sondern mehr auf Klicks oder Views…aber auch die waren einfach monatelang im Keller, da machte es mir irgendwie kaum noch Spaß!

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Ach Melanie, du sprichst mir aus der Seele! Aber erstmals Gratulation zum Blog-Geburtstag ♥ Ist ja nicht so üblich so lang in dieser ‚Branche‘ durchzuhalten 😉

Ich verstehe Dich voll und ganz, wenn du schreibst, wie viel Druck hinter all dem Bloggen ist. Mittlerweile gibt es ja eigentlich keine Freunde unter Bloggern, denn wir sind ja alle Konkurrenten. Oft frage ich mich auch, wieso wird Blog XY so gerne „gelesen“, wenn der Content max. 100 absolut nichts-sagende Wörter pro Beitrag inkl. 30 Zilliarden Fotos (Vordergrund verschwommen, Hintergrund verschwommen, Seite verschwommen – jo eh, wir habens verstanden!!) und gefühlten 1000 Affiliate-Links ist. Und vor allem, wieso werden diese Blogs so oft so gehyped?! Keine Ahnung, es sind ja meist nur hübsche Bilder, aber das war’s ja auch schon. Hmm, mehr Schein als Sein ist wohl der neue Trend.

Mitterlweile habe ich es mir aber abgewöhnt mich mit anderen zu vergleichen, so sein zu wollen wie Vollzeitblogger, die aus einem guten Hause stammen und die Chanel-Kostümchen von Mama tragen und mit 24 wie 37 aussehen, wirken und sich auch so geben. Denn so bin ich nicht und so werde ich auch nie sein wollen. Ich arbeite vollzeit und blogge nebenbei. Ich schreibe wann ich will, wo ich will, wie ich will und worüber ich will (Nein – keine Humboldt Werbung!). Es ist ja schließlich MEIN Blog und mein Baby. Also kein Stress – sag‘ ich mir immer und versuche es auch so zu leben.

Keep up your good work! Und auch wenn ich eine der Leserinnen bin, die nicht so oft (hust, eher weniger als mehr) kommentiert, ich lese hier immer sehr gerne und muss mich immer wieder an der Nase nehmen um ein Kommi zu hinterlassen. Immerhin weiß ich selbst wie frustrierend es sein kann, wenn man sich quasi mit niemanden austauschen kann bzw. kaum Feedback bekommt, denn das war (zumindest für mich) einer der Hauptgründe, wieso ich mit dem Bloggen überhaupt angefangen habe.

Lass‘ dich nicht unterkriegen ♥
michischaaf recently posted…Preview: Laura Mercier Chrome ExtravaganceMy Profile

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Ach, Michi! So ein toller Kommentar – ich denke, du hast genau verstanden, was ich meine, worum es geht – worum es uns äh Normalos beim Bloggen geht! :bouquet:
(hihi @ Chanelkostümchen 😆 fies, aber weiß genau, was du meinst…) Ich denke mir oft, dass ich gerne die Leser, Hyper solcher Blogs fragen würde, warum sie diese Art anderen, detailierteren, liebevolleren Blogs vorziehen. Das wäre wirklich interessant!

Danke für die Glückwünsche und auch dir noch viele schöne, entspannte (!) Blogjahre

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Wui 😀 das war ganz schön viel zu lesen, aber total spannend! Nach dem ganzen Text weiß ich gar nicht so recht, wo ich mit meinem Kommentar jetzt anfange. Vielleicht bei deiner letzten Frage. Also ich blogge seit Mai 2010 und ich muss sagen, dass ich so eine Phase des „Drucks“ auch hatte und ganz ehrlich – das war nicht schön!
Das habe ich schon eine ganze Weile hinter mir gelassen und darüber bin ich sehr froh. Ich habe es nicht eilig, eine der ersten zu sein, die über ein Produkt schreiben. Ich mache mir im Hinterkopf auch nicht mehr den Druck, dass ich ja über so viele Samples noch schreiben müsste (dafür würde auch meine Zeit nie und nimmer ausreichen). Ich habe früher oft meine eigenen gekauften Produkte total vernachlässigt um dann den Samples den Vortritt zu lassen, was super dämlich ist! Nun habe ich hier wunderschöne Sachen teilweise schon Jahre rum liegen, die ich mir mal gekauft habe und habe sie immer noch nicht vorgestellt. Das nach und nach irgendwie abzuarbeiten ist auch so ein Ding der Unmöglichkeit, aber was solls. Ich poste zwar schon recht regelmäßig, aber dabei sind es bei mir ja ziemlich häufig Augen Make Ups, weil das einfach eben total mein Ding ist. Das macht mir super viel Spaß, das kann ich gut in meinen Alltag einbinden (weil ich mich morgens eh umfangreich schminke und das Ganze nur Knipsen muss) und das geht bei mir am einfachsten von der Hand.

Bezahlte Beiträge mache ich ja auch hin und wieder, das ist auf jeden Fall mal ganz nett so nebenbei, aber ich lehne auch einfach vieles ab, weil die Bedingungen einfach lächerlich sind teilweise.

Aktuell habe ich aber auch einfach so Phasen, wo ich dann auch paar Tage keine Lust habe was für den Blog zu machen und davon lasse ich mich auch nicht stressen. Andere Dinge im Leben haben da einfach eine andere Wichtigkeit und das ist auch gut so =) aber ich glaube einfach auch diese Einstellung behält mir den Spaß am bloggen. Als ich damals noch dieses „Druckgefühl“ hatte war das dann teilweise echt manchmal zwang, und das ist sehr uncool.

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Ich glaube, das ist eine der wichtigesten Erkenntnisse – man muss nicht über jedes Sample, dass einen so erreicht auch berichten!
Ich muss zugeben, ich bin ziemlich beeindruckt, wie du dir morgens schon Zeit nimmst, zu experimentieren und auch gleich noch Bilder zu machen :dizzy:

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Hallo Melanie,
das mit der Interaktion verstehe ich durchaus. Ich denke aber auch, viele Leser wissen nicht unbedingt, was sie schreiben sollen. „Toller Beitrag“ oder “ also das würde ich für den Lippenstift/Nagellack/Lidschatten ja nicht ausgeben“ oder „tolle Nagellackfarbe, wenn ich doch nur Nagellack tragen würde“ – manchmal möchte man einfach mehr hinterlassen als einen (vermeintlich) leeren Satz. Zumindest geht es mir so.
Ich finde es zwar schade, dass du „nur noch“ wenige Posts schreibst, ich lese sie nämlich immer gerne, aber es ist dein Blog und wenn du mit den Beiträgen eher zufrieden bist, wenn du nicht jeden Tag/jede Woche drölfzehn Beiträge raus haust, dann ist das viel mehr wert. 🙂
Persönlich blogge ich seit mehr als zehn Jahren auf diversen Platformen. Angefangen hat es bei LiveJournal und mittlerweile bin ich bei WordPress angelangt. Allerdings blogge ich, im Gegensatz zu dir, eher über persönlichen Kram. Und in letzter Zeit auch sehr sporadisch, weil ich das Gefühl habe, dass das, was ich schreibe, austauschbar/ersetzbar/uninteressant ist. Man sollte in erster Linie für sich bloggen, das weiß ich und das sage ich auch immer wieder anderen. Aber sich selber dran halten ist dann wieder eine ganz andere Sache. (Falls du also Tipps hast, immer her damit!)
Ganz liebe Grüße und danke für deine Gedanken! :cat:

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Hallo Ellie,
danke für deine Gedanken! Ich bin natürlich deiner Meinung, was das Kommentieren angeht – geht mir selbst auch nicht anders. Es packt einen ehrlicherweise einfach der Neid, wenn auf anderen Blogs auch „einfache“ Looks oder kurze Posts mit zig Kommentaren bedacht werden und man selbst vielleicht gar kein Feedback auch für lange Beiträge (und nach eigener Meinung interessante Themen … sind sie wohl doch nicht 😎 ) mehr bekommt. Ja, ich geb das zu – ich staun da beim Browsen oft :ohwell:

Antworten

:thumbsup:

Mutig, wunderbar, erfrischend. Darum liebe ich diesen Blog und lese ihn wirklich gerne: Weil ich von Marken lese, die noch nicht ewig durchgekaut wurden. Weil Produkte vorgestellt werden, die mir nicht 20 Mal auf diversen Websites durchgekaut wurden (wo dann 15 Mal dabei steht, dass der Ton nicht passend zur Hautfarbe ist…Danke dafür.). Weil ich deinem Urteil vertraue und immer gerne deine Tipps ausprobiere(Blotting vor dem Puder – Danke! Danke! Danke!).

Manchmal finde ich so Angebote auch schon grenzwertig, was die Kooperationen angeht (Ich weiß nicht wieso, aber der born pretty bla scheint mir nicht sonderlich…legitim?). Dann gibt es Leute, die ohne jegliches Herzblut einfach Dinge durchrattern („Das ist eine Marke, von der langjährige Leser wissen, dass ich sie mir nie kaufe. Hier meine Review der Produkte abc.“ – Dann…lass es?)

Also, Fazit des vielen Blabla: Danke! :twohearts:

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Danke hellena! Dein Kommentar lässt mich hoffen, dass ich noch lange weiter für eine Leserschaft bloggen kann 🙂
Ich finde es immer schade, wenn ich bei anderen „seltsame“ Kooperationen sehe – weil ich ja die Mails meist auch bekomme – und ich mir dann doch vorstelle, was da eigentlich läuft usw. 🙁

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Erst einmal alles gute zum fünfjährigen Bestehen deines Blogs! Das muss man dir erst einmal nachmachen!

Ich lese deinen Blog schon ein paar Jahre (wie lange weiß ich leider nicht genau) und habe bisher so gut wie nie kommentiert. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich sehr viele Blogs lese und auch dort nur sehr selten kommentiere. Es liegt also sicher nicht an deinem Content 🙂 Dein Beitrag hat mich nun aber dazu gebracht dir endlich mal wieder ein paar Worte da zulassen.

Da ich selbst seit einem Jahr wieder blogge kann ich deine Gedanken sehr gut nachvollziehen und es tut gut zu wissen, dass es anderen ähnlich geht. Ich gehöre zwar sicher noch nicht zu den Langzeitbloggern, allerdings hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal einen Beautyblog für 2,5 Jahre. Ich hatte ihn damals aufgegeben weil kaum Reaktionen kamen. Also nur wenige Klicks, Kommentare oder gar Anfragen von Firmen. Auf Dauer ist das sehr frustrierend auch wenn man es ja „nur“ also Hobby macht. Schließlich steckt trotzdem sehr viel Zeit, Arbeit und Liebe darin.

Ein weiterer Grund für meine Blogaufgabe war dieser ständige Druck den ich mir selbst gemacht habe. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie getrieben ich mich oft gefühlt habe. Ständig war da dieser Druck wieder mal etwas zu bloggen, bessere Fotos zu schießen oder sogar etwas zu kaufen weil es ja gerade total angesagt ist und gefühlt jeder Blogger außer mir darüber schreibt. Irgendwann hat es sich für mich nur noch nach Arbeit angefühlt und keinen Spaß mehr gemacht.

Ganz aufs Bloggen zu verzichten war aber auf Dauer auch keine Lösung. Ich möchte mich einfach gerne austauschen und über meine Erfahrungen schreiben. Außerdem fotografiere ich unheimlich gerne und kann so sehr gut zwei Hobbies miteinander verbinden. Deshalb habe ich mich dann vor einem Jahr dazu entschlossen es noch einmal zu versuchen und ich bereue es keine Sekunde. Dieses Mal habe ich aber auch einiges anders gemacht. Ich habe mich gleich von Beginn mit anderen Bloggern ausgetauscht, mehr auf anderen Blogs kommentiert, bei Blogparaden mitgemacht und meine Inhalte auf anderen Plattformen geteilt. Außerdem blogge ich nur noch wenn ich wirklich Lust dazu habe oder etwas zu „sagen“ habe. Zwar erwische ich mich gelegentlich noch dabei wie ich mich unter Druck setzte weil ich schon seit zwei Wochen nichts mehr geschrieben habe, aber das kommt nur noch selten vor.

Tja, was wollte ich mit diesem langen Beitrag jetzt eigentlich sagen? Vielleicht, dass ich deinen Blog sehr gerne lese und dir in so gut wie allen Punkten zustimmen kann. Ich lese solche kritischen und eher persönlichen Beiträge auf einem Beauty-Blog durchaus gerne, da ich mich als Leserin besser identifizieren kann. Mach einfach weiter so! :thumbsup: :twohearts:
Kyra recently posted…Augen Make-up – Colourpop AnimalMy Profile

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Danke für deinen Kommentar Kyra!
Ist es nicht seltsam, wie gerne man selbst Kommentare erhält, und wie leicht es doch ist, eigentlich nur rumzuklicken und selbst kaum zu kommentieren? Ich fasse mir da immer wieder an die eigene Nase und versuche immer mal wieder bewusster zu lesen und zu kommentieren. Selbst auf meinem eigenen Blog brauche ich oft einige Zeit, um auf Kommentare zu antworten (ahem :embarrassed: )
Ich finde es toll, dass du es noch einmal „gewagt“ hast, es ist halt doch ein „substantielles“ Hobby, mit vielen Facetten. Würde ich mich nur mal beim Sport so reinhängen…err ja. :smirk:

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Wow, fünf Jahre sind tatsächlich eine lange Zeit. Ich lese bestimmt schon 4 Jahre mit, also kurz nachdem ich selbst mit dem Bloggen begonnen habe (noch total planlos) und plötzlich die Welt der Beautyblogs für mich entdeckte 😉 Auch wenn ich in letzter Zeit immer weniger kommentiert habe, bei dir schaue ich doch immer wieder gerne und regelmäßig vorbei.

Und in dieser langen Zeit macht man wirklich viele Erfahrungen, positive als auch negative (ich habe das Bullshit Bingo tatsächlich schon voll :D). Die positiven Seiten überwiegen bei mir aber auch und daher macht das Ganze nach wie vor so viel Spaß. Ich finde es gut, dass du die letzten 5 Jahre nochmal kritisch beleuchtest und auch die negativen Seiten aufzeigst. Umso schöner zu lesen, dass du dich nun „angekommen“ fühlst und deine Prioritäten für dich richtig setzt 🙂
I need sunshine recently posted…Top of the Week #58 – Der Wochenrückblick ist zurück!My Profile

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Danke 🙂
Ich glaube, besonders weil man selbst schon so lange dabei ist, vergisst man oft, dass viele Leser auch schon so lange lesen und eben nicht mehr alles kommentieren usw.! Wenn ein Leser vielen, „alten“ Blogs folgt, hat man halt schon viel gesehen, und ich sehe es dieses „wenig Kommentieren“ auch an mir selbst…Man lebt halt in einer Blase mit seinem Blöglein :dizzy:

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Zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu 5 Jahren 🙂 – da kann man definitiv gratulieren denn es ist nicht mehr die Regel das ein Blog tatsächlich so lange und so gut erhalten bleibt. Respekt!

Für mich ist/sollte das was Du hier bei/schreibst eigentlich die Regel sein. Das Wachsen, das Weiterentwickeln, das Sich-mit-dem-Blog-verändern. Stoisch posten kann ja nun wirklich Jeder. Es sind die Momente wo man eben damit aufhört, sich den Blog ansieht und denkt; „BOAH WAT IS DAS WIEDER OBERFLÄCHLICH – Bist das überhaupt noch Du? Entspricht das Überhaupt noch Dir?“ Inzwischen glaube ich das es, gerade bei reinen Beautyblogs, früher oder später dazu kommen muss. Wenn wir älter werden dann verliert auch das Thema MakeUp ein bisschen seine Relevanz. Natürlich liebe ich das Thema auch weiterhin aber Beauty ist schließlich nicht alles und da darf es erlaubt sein nicht immer Lust darauf zu haben.

Ein Blog ist nicht die Summe seiner Wörter. Ein Blog ist das was Du bist. Und ich bin der Überzeugung nur dann kann es auch funktionieren.

Was den Druck bei den Themen angeht. Das stimmt. Da sortiert man ständig um und hat, vor allem als Hobby, durchaus eine gute Planung hinzulegen damit es immer klappt. Doch gezwungen sehe ich mich nicht. Wenn es nicht passt wird es nicht gemacht. Bei Google braucht man sich da auch keine Sorgen zu machen … Wenn man sich die Artikel ansieht die zu vielbetippten Produkten online auf Seite 1 bei Google sind dann fällt eines sofort auf: Da geht es nicht um Schnelligkeit sondern um Qualität. Content ist King und das ist gut so. Artikel unter 300 Wörter fallen eh hinten runter. Artikel mit viel BLABLA kann Google inzwischen auch erkennen. Kann man mit dem BLABLAMETER checken. Das BlaBlaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat.

Zum Thema: „Lasst Euch nicht verarschen“: Ja da hast Du natürlich auch vollkommen recht aber es gibt natürlich auch unheimlich viele Blogs die das einfach hinnehmen. Da steht man vor einer meterhohen Wand die man nicht ins wanken bringen kann. Um aus meiner Erfahrung zu sprechen. Ich wollte damals vor drei Jahren auch von Bloggern wissen wie das geht (wen sollst Du auch sonst fragen). Da gibt Dir keiner eine Antwort darauf. Du stehst da völlig alleine und denktst: Was ist mein Blog wert? Was ist mein Artikel wert? Und eben weil man das nicht weiß nimmt man die Konditionen an die man angeboten bekommt. Meistens das Produkt und gut ist. Da merkt man dann schon das andere Blogger nicht die „netten Kollegen“ sind sondern eher die eisenharte Konkurrenz die froh ist wenn man möglichst bald wieder in der Versenkung verschwindet.

Wenn Du aber nach 5 Jahren noch Deine Themen findest, Dir weiterhin treu bist und Dir vor allem anderen das Bloggen noch Spaß macht – dann bist DU doch genau richtig. 🙂 In diesem Sinne: Macht weiter so und bitte ja – lass uns an Deinen Gedanken teil haben. Es muss nicht immer die Produktreview sein manchmal sind es eben wichtigere Dinge die raus müssen/sollten.
BeAngel recently posted…Maybelline Color Show Sweet and Spicy – Limited EditionMy Profile

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Joa, ich erinnere mich noch gut an vor drei Jahren, und denke mir – na, ein bisschen ist die fehlende Informationsweitergabe auch Schuld der Interessenten. Was gab es damals nicht alles für Leute, die in Foren kamen, ihren Blog zwei Tage hatten und erst mal wissen wollten, wie sie jetzt an Firmen herankommen, wo es die PR-Samples gibt und wieviel man verlangen kann. Was soll man darauf antworten? Vor allem bei sogenannten „Testblogs“, deren schlichter Zweck die Akquierung von möglichst viel Besitz ist, um möglichst viel Content zu generieren, der dann wieder Besitz einbringen soll. Solchen Leuten hab ich auch nicht geholfen, und denen helfe ich heute auch noch nicht.
Rea recently posted…HEMA – 52 Holographic CopperMy Profile

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Danke BeAngel!

Du hast natürlich Recht, man verändert sich – deshalb finde ich es gerade immer wieder bei nicht-profi-Temptalia-ähnlichen Reviewmaschinen schade, dass man meint „aufhören“ zu müssen, weil man auch mal über etwas Anderes schreiben möchte als vor 3 Jahren! Da kommen dann Kommentare à la „was will ich bei einem Beautyblog über Einrichtung oder Rezepte lesen…“, als ob man als „Beauty“blogger keine Ahnung von etwas Anderem als Lidschatten hätte oder keine anderen Interessen…ich finde schon, dass sowohl Blogger als auch Leser von nicht-professionellen Blogs offener sein sollten.

Der Blablameter ist ein guter Tipp, besonders, da es zB Hemingway usw. oft nur für englische Texte gibt 🙂

Bzgl. der „Zusammenarbeit“ unter Bloggern muss ich leider zustimmen – ich habe sehr oft das Gefühl, dass es in der deutschen Community viel mehr Konkurrenzdenken als Zusammengehörigkeit gibt; da kommen einem Aufrufe zum Zusammenhalt oft eh nur heuchlerisch vor, ich weiß. Ich erhalte zB bis heute sehr wenige Mails, Kommentare bzgl. „Erfolg“, was auch einfach daran liegt, dass ich ihn nicht habe 😉 Denke ich zurück an meine Anfangszeit, erinnere ich mich auch an eine eingeschworene „alte“ Gemeinde, die eh niemanden reinlässt. Hat was von Schulhofclique – und ehrlich gesagt war ich selbst vor 5 Jahren zu alt für solchen Schmarrn. Und wie man sieht, kann man auch ohne all dem mehr als 5 Jahre durchhalten…Was aber vielleicht auch damit zu tun hat, was Rea hier anspricht:
Vielleicht dachten alle „alten Hasen“ man will als neuer Blog „eh nur abgreifen“ und deshalb wird nicht geholfen? 😕

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Gratulation zum Jubiläum! 😀 Ich blogge auch schon seit 4 Jahren und finde mich in deinem Beitrag in vielen Dingen wieder.
Dieser Druck ist auch bei immer mal wieder präsent, aus ganz verschiedenen Gründen. Mittlerweile habe ich das aber gut im Griff und kann Blog-Flauten (wie aktuell ^^) ohne größere Bauchschmerzen verpacken und ein gesundes Maß an Antrieb und Ehrgeiz bringt mich wieder an die Tastatur bzw. die Kamera.
Ich tu mich inzwischen auch schwer mit diesem Beauty-Ding, obwohl ich beim Schreiben und Werkeln immer noch Spaß habe, nur ist es auf kreativer Ebene nicht besonders herausfordernd und ich weiß nicht genau, wo das hinführen soll. Ich würde gerne mal was anderes machen, aber ganz aufhören zu (beauty)bloggen, neeeee. Kommt erstmal nicht in die Tüte.

Gegen Sampels, Koops und Geld verdienen mit dem Bloggen, habe ich erstmal nichts einzuwenden. Ich selbst kann mich damit aber auch nach vier Jahren noch nicht so richtig anfreunden und ich bin genervt von Anfragen, bei denen ich das Gefühl habe, für dumm verkauft zu werden (und noch mehr, wenn ich den Mist dann bei anderen sehe).

Bei anderen bin ich einfach übersättigt von nachlässigen Werbebeiträgen und von mit AfilliateLinks gepflasterten Inspirations- oder Wishlists – ich mein, plumper gehts nicht. Sinnvoll in Texte eingebunden oder unter Videos ist das okay, aber ein Blogbeitrag nur dafür!?!?! *Gähn*
Ich würde mir VIEL weniger, aber dafür gut gemachte Sponsorships wünschen. Aber, scheinbar will jeder ein Stück – und sei es nur ein Krumen! – vom Kuchen, ganz egal was dabei „hinten“ für den Leser rauskommt. Guter Content wohl eher nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, natürlich gibt es auch BloggerInnen die damit inhaltlich und rechtlich vorbildlich umgehen. Mir als Leserin bleibt halt nur immer selektiver zu werden bei den Blogs, die in meinem Feed landen. Was ja eigentlich nur gut ist.

Grüße 🙂
Bambi recently posted…Auf ein Wort #5 – Home sweet homeMy Profile

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Danke!

Ich denke, die oft recht „gezwungenen“ Kooperationen haben durchaus auch damit zu tun, dass für Beautyblogger nichts Anderes „übrig bleibt“. Niemand scheint richtig gute Kampagnen mit interessanten Produkten, Events, die nicht „eigentlich Fashion, Food, Lifestyle“ sind, durchzuziehen. Wo gibt es sie schon, die Beautyblogger, die ohne Lifestyle, ohne Fashion gutes Geld mit schönen Kampagnen verdienen können?
Die Kosmetikindustrie ist ein milliardenschwerer Markt, aber in Magazinen, auf Blogs muss es scheinbar mit Fashion, Interior, DIY, Food verkauft werden, weil es anders sonst nicht gut genug ist. Schade!

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Yay, danke für den Post und erst recht dass es deinen Blog schon so lange gibt!
Ich bin ein wahnsinniger Fan von deinem Blog, da ich mir immer sicher war dass du deine Seele nicht für irgendwelche Produkte verkaufen würdest und man dir vertrauen kann. Dein leicht trockener Humor und deine Art zu schreiben sind quasi die fette Sahnehaube oben drauf.

Ich blogge schon viel länger als nur diese eine Jahr, es waren aber immer sehr private und eher Tagebuchblogs. Seit letztem Jahr habe ich nun meinen Blog so, wie ich ihn endlich haben mag und bin sehr happy damit. Druck mache ich mir keinen, mein Blog ist eh noch recht überschaubar und niemand würde jetzt großartig auf einen Post warten. Mir steht definitiv der Spaß im Vordergrund, das ist mir sehr wichtig. Ich habe bisher nur einer Kooperation zugestimmt und nur, weil der Shop tatsächlich zu mir passte. Das ist für mich einfach selbstverständlich. Ich hoffe, dass diese Welle mit den Beichten des hohen Drucks bald mal vorbei ist und viel mehr Blogger sich endlich mal weniger Stress machen! Hut ab an dich und auf noch viele weitere Jahre auf dich und deinen Blog!
Vicky recently posted…Red-Pink-Purple Gradient Hair // Eine Haarfarbe ist nicht genug ♥My Profile

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Hallo Vicky, vielen lieben Dank für die Komplimente! Schreibstil ist ja nicht jedermanns Sache, da freut es mich umso mehr, wenn man sich bei mir wiederfindet :smirk:
Ich hoffe, ich sehe dich auch weiterhin öfter mal #kommentarrauskitzel und viel Spaß noch am Bloggen! :thumbsup:

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Was für ein großartiger Beitrag! Ich blogge nun relativ gleich lang, wie du (und habe meinen Bloggeburtstag vor zwei Wochen ziemlich verpennt), und kann eigentlich alles, das du dir da von der Seele geschrieben hast, unterschreiben. Insbesondere den Teil rund um Kooperationen… manchmal ist es echt irre, für wie blöd man gehalten wird. Aber wie könnte man als Schminktussi denn auch Intellekt und gesunden Menschenverstand besitzen… das scheint vielen Menschen auf diesem Planeten im Kopf herumzugeistern 😀 An sich finde ich aber Sponsoring und Co. nicht schlimm, solang die Beiträge dazu gut gemacht sind und authentisch bleiben. Nichts ist so schlimm, wie ein Blog, der sich um 180° dreht, nur weil er etwas umsonst bekommt^^

Die Sache mit dem Druck und dem Mitgetrieben werden kenne ich nur zu gut. Es ging wirklich so weit, dass ich alles aus der Hand legen musste. Ich habe sogar einen Post darüber geschrieben vor ein paar Jahren und wurde teils belächelt und beschimpft dafür, dass ich dieses Problem anspreche, wie sehr das Bloggen einen einnehmen kann, wenn man nicht aufpasst. Unbewusst will man natürlich immer, dass das, was man da stundenlang vorbereitet, gut ankommt und es war zeitweise wie eine Sucht für mich, immer größer, toller und besser zu werden, was den Blog anbelangt. Irgendwann habe ich dann, wie gesagt, die Notbremse gezogen und mich nach und nach an ein vernünftiges, wieder durch und durch spaßiges Bloggen herangetastet. Heute bin ich endlich dort angekommen, wo ich hinwollte, und es tut mir nicht weh, wenn das ganze mal ein paar Wochen brach liegt, wenn ich eben keine Zeit, keine Lust oder keine Ideen habe und damit bin ich im Moment richtig zufrieden. Schließlich kommen dabei eben doch so viel bessere Sachen rüber, als wenn man sich unter irgendeinen Druck setzt.

Alles Liebe zum Blogbestehen, auf die nächsten Jahre! Dein Blog ist wirklich eine Bereicherung und auch, wenn sich die Welt nicht um eine einzige Seite dreht, kann eine Seite mit gutem Lesefutter immer noch ein genialer Teil des Alltags sein.
Elisabeth recently posted…Top 10: Ich packe in meine Festivaltasche…My Profile

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Da sagst du was Wahres. Einerseits kennt man dieses „oh, sie ist so gepflegt, eine Business Lady – toll hergerichtet“, aber wenn man sich öffentlich mit diesen Produkten beschäftigt, wird einem regelmäßig jeglicher Verstand abgesprochen. Warum? Ich ziehe mir gerne bunten Eyeliner, deshalb ist es unmöglich, dass ich in meiner restlichen Zeit etwas Gutes für die grauen Zellen tue bzw. sie auch benutze?!
Danke dir, und selber! Ich glaube, wir „alten“, die keine mega-krassen-ich-mach-meine-eigene-Bloggerzirkel-Firma-auf Blogger, sind, sind langsam eine ganz rare Art :thumbsup:

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Herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen!

Ich finde es klasse, dass du deinen Post mit uns teilst! Sicherlich wirst du damit vielen aus der Seele sprechen und auch ich habe schmunzelnd gelesen und mich hin und wieder erkannt. Zugegeben lasse ich meinen Blog auch in letzter Zeit etwas schleifen, um meinem Privatleben etwas mehr Raum zu geben oder einfach mal nen Film zu schauen oder ein Buch zu lesen. Als „Dank“ kamen dann auch mal so Kommentare, warum ich jene LE erst so spät zeige oder ähnliches. Erstens kann ich bloggen wann und worüber ich gerade Lust habe und dann wohne ich in einer Kleinstadt und fahre erstmal 30km zum dm. Da bin ich halt auch mal spät dran, wenn ich mir was aus einer LE kaufen möchte und nicht jeden zweiten Tag Lust habe soweit zu fahren (denn arbeiten muss ich ja auch noch nebenbei…). *lach* Dafür bin ich doch etwas aktiver bei Instagram. Was zum einen daran liegt, dass es einfach „schneller“ geht sich auszutauschen und irgendwie findet da auch mehr Interaktion statt, wie beim Blog selber (oder kommt mir das nur so vor?).

Kooperationen an sich finde ich persönlich nicht schlimm, solange alles gekennzeichnet wird und es auch Sinn macht (z.B. bei Linksetzung). Der Blogger sollte sich identifizieren können mit dem was er da macht und ehrlich mit sich und seinen Lesern umgehen. Ich habe auch schon etliche Anfragen bekommen, die ich in den meisten Fällen auch ablehne. Viele Mails, die da so ankommen sind einfach lächerlich… Natürlich habe ich nichts dagegen meinem Post nicht zu kennzeichnen oder habe keinen Problem damit einen Linkaustausch zu vereinbaren… Da frage ich mich nach 5 Mails hin und her, ob manche nicht checken, dass man auch als Blogger einige „Rahmenbedingungen“ hat und man ja angeschrieben wurde. Wenn denen das nicht passt, dann müssen sie jemand anderen fragen. :o)

Und mal so unter uns gesagt… auf mich würden auch noch gefühlte 1. 000 000 Bilder warten, die ich nur für den Blog gemacht habe… aber Druck lass ich mir keinen machen. ^^

Schönen Abend dir noch!

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So was lese ich wirklich gern. Man sollte sich wirklich nicht vom Lieblingshobby treiben lassen – immerhin müssen wir uns schon draußen, im Leben, dem Tempo anderer anpassen!

Ich denke, auch 2015 – also ca. 10 Jahre nach dem das Bloggen so richtig abgehoben hat – ist es immer noch nicht selbstverständlich anzunehmen, dass diese Blogperson, von der man ganz neumodisch etwas will, auch schon mal etwas von Angebot und Nachfrage usw. gehört hat. Tragisch, aber hinter den meisten Blogs stehen halt keine 14jährigen mehr, die auf eine essence LE hinfiebern… :tongue:

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Glückwunsch zu 5 Jahren Beauty-Wahnsinn! 😀
Dein Beitrag gefällt mir sehr gut und ich denke, er spricht auch vielen aus der Seele. Am Anfang der Bloggerei ist man noch etwas unbedarft, die Erfahrungen kommen eben immer mit der Zweit. Und da decken sich meine mit deinen ganz gut! 😛
Herzliche Grüße,
Marie <3

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Danke! Ich hoffe, ich sehe dich bald wieder hier :smirk:

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Ich bin noch nicht fertig mit dem Artikel aber muss ganz kurz was schreiben ehe ich weiterlese (will ja nichts vergessen). Ich bin kein besonders interessiertes „Beautymädchen“ und neue Paletten etc. interessieren mich nicht die Bohne 😉 aber ich schaue immer wieder hier rein und war eine von denen, die die Wochenschau jeden Sonntag erwartet haben. Warum? Weil du einfach lustig und auch gut politische Events kurz und knapp bewertest hast und deine Videos und lustigen Begleiter der Woche schon manchen meiner Freunde amüsiert haben! Danke zuert einmal dafür! Auch deine technischen Beiträge mag ich sehr. Ich lese erst mal weiter ehe ich noch was schreibe, fand aber, dass das mal gesagt werden müsste! Die Einträge waren/sind super!

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Oh, Nicole! Danke für das liebe Feedback – irgendwie vermisse ich die Wochenschau selber auch, man bleibt so schön „am Ball“ bzgl. Tagesgeschehen…aber dann finde ich es auch wieder gut, mir sonntags keinen Stress mehr zu machen. Ich hoffe, du schaust in der Monatsschau vorbei 🙂
Godfrina recently posted…The monthly recap: SeptemberMy Profile

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Erstmal: Happy Blogiversary!! Meine allerherzlichsten Glückwünsche 🙂
Ich finde ja, man merkt einem Blog an, ob die Bloggerin ganz dahinter steht und es eine Herzenssache ist, oder ob es ein professionoller Blog ist oder ob die Bloggerin nur hinter ‚dem schnellen Geld‘ her ist. Die ersten sind meine Lieblingsblogs (so wie Deiner <3), die zweiten haben auch ihre Daseinsberechtigung, aber die dritten gehen mir meistens schnell auf die Nerven und werden nicht weiter verfolgt.
Viele Grüße, die Alex

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:twohearts: Danke Alex, mehr kann ich dazu nicht sagen – ich bin ehrlich immer ganz kitschig angetan, wenn man mir sagt, dass man hier gerne liest :smirk:

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Huhuuuu!
Du schreibst mir wirklich aus der Seele. Diesen „Druck“ kennt wohl jeder Blogger/in, egal wie groß oder klein der Blog sein mag. Ich selber neige auch sehr dazu, ein schlechtes Gewissen :smirk: zu haben, wenn mal wieder ein paar Tage Funkstille war. Zwar versuche ich, das zu verdrängen aber es fällt mir nicht leicht. Wenn dann noch Produkte dazu kommen, die man zum Testen bekommen hat, wird es noch etwas unangenehmer. Dazu noch der Gedanke, dass andere eh schönere Bilder knipsen und einfach einen besseren Auftritt haben. Ich habe mir vor kurzem erst mal eine Auszeit genommen und die hat mir gut getan.
In der letzten Zeit lese ich auf vielen Blogs die schon länger dabei sind, ähnliche Posts wie deinen hier. Ich glaube es liegt auch daran, dass die Beauty-Communitie sich ziemlich verändert hat im Laufe der Zeit.
Auf jeden Fall habe ich hier immer sehr gerne vorbei geschaut, weil ich immer das Gefühl hatte, es ist hier etwas anders und nicht 08/15. Alles Gute zum 5. Bloggeburtstag.
LIebe Grüße
shalely recently posted…[NotD] essence the gel nailpolish „Wonderfuel“My Profile

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„weil ich immer das Gefühl hatte, es ist hier etwas anders und nicht 08/15“ Danke danke danke :smirk:

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Liebe Melanie!
DANKE für diese ehrlichen Worte…genau aus diesem Grund ist dein Blog einer meiner allerliebsten. Wenn du über Produkt xy schreibst, weiß ich einfach, dass es tatsächlich 1:1 deine Meinung ist, und darauf vertraue ich auch. Man merkt einfach, dass du keine Bloggerin bist, die sich kaufen lässt (im Gegensatz zu vielen anderen, leider, und es werden immer mehr…)
Dein Blog ist für mich fast schon fundamental, ich schlage bei dir oft etwas nach (Menstruationstasse, Sleek-Paletten, Foundation-Friday fallen mir da ganz spontan ein).
Egal wie und wie häufig zu weitermachst – ich werde es lesen, jeden Beitrag, so wie ich es schon mache seit ich deinen Blog kenne 🙂 Gratuliere, für das was du dir da aufgebaut hast! Wunderbare Bilder, perfekte Rechtschreibung+Stil, gute Recherche…DAS macht einen Blog meiner Meinung nach aus. Ich muss gestehen, als ich anfing, Blogs zu lesen (ich denke es war vor 3 od. 4 Jahren) war ich total beeindruckt von dieser Welt – ich kannte das vorher nicht – und dachte mir genauso naiv: Ich mach sowas auch, da bekomm ich gratis Produkte und werd zu supercoolen Events eingeladen…nach 2 oder 3 Beiträgen hab ich wieder aufgegeben, denn ich habe gemerkt was da alles dahintersteckt, wieviel Zeit und Energieaufwand das eigentlich bedeutet (allein schon, um EIN gutes Foto zu machen), und ich finde, ein Blog muss gewisse Standards aufweisen, um sich etablieren zu können. Diese „ich mach einen Blog weil ich Produkte abstauben will“ verschwinden (berechtigterweise) oft eh wieder schnell in der Versenkung…
Was ich damit sagen will: Alles, alles Gute zum 5. Bloggergeburtstag, bitte mach weiter!! 😉 :twohearts: :star: :thumbsup:

P.S.: Ich möchte noch anmerken, dass die Einstellung der Wochenschau ein tiefes Loch in meine Sonntag Abende/Nächte (kurz überfliegen) bzw. Montag Vormittage (detailliert lesen) gerissen haben :unamused: 😥 Muss mich aber selber an der Nase nehmen, kommentiert habe ich nicht allzu oft, aber wie schon eine andere Leserin kommentierte: Man weiß halt nicht, was man immer schreiben soll bzw. hat nicht so viel zu sagen außer: Wieder ein interessanter Beitrag, vielen DANK! … ja, hätte ich wohl öfter machen sollen, es tut mir leid 😥

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Liebe Michaela, DIR ein großes Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so nette Worte zu schreiben 🙂
Ich mich eher bei meinen Lesern entschuldigen, dass ich ganz lange Zeit eher auf die Kommentarzahl, als die Klicks geachtet habe (leider ging aber auch letzteres immer weiter in den Keller, und da ich die Views inzwischen als „Interesse“ wahrnehme, habe ich die Wochenschau dann doch eingestellt – ich hoffe, das ist verständlich :bouquet: )

Ich muss mich an der Nase nehmen und mir am besten ein Postit an den Arbeitsplatz hängen – LeserInnen wie du, die sind es, für die ich gerne blogge, auch, wenn mal nur geklickt und eben nicht kommentiert wird. Ich freue mich sehr, wenn man meinen Blog in Erinnerung behält oder als „Nachschlagewerk“ nutzt. Genau dafür habe ich mit dem Bloggen begonnen!

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Selbst ich als Jungspund unter den BloggerInnen kann beim Bullshit Bingo schon gut mitmischen & das finde ich insofern bedenklich, als dass für Gewöhnlich eher jüngere Frauen mit dem Bloggen beginnen und sich vermutlich wesentlich leichter zu dämlichen Kooperationen überreden lassen.
Da ist es für mich mit meinem „satten“ Leben ein Leichtes, 99% aller Anfragen auszuschlagen.
In den meisten Fällen merkt man an der Art der Formulierung schon beim ersten Kontakt, dass das nichts wird. Mit einer guten Portion Ärger darüber, mit der Beantwortung von Anfragen meine mir kostspielige Zeit zu verschenken, mache ich mich dann daran, die Bedinungen auszuformulieren…und schon steigt das Wutpotential, ist es doch wirklich nicht meine Aufgabe klarzustellen, wie man im PR Bereich transparent und korrekt arbeitet.

Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn BloggerInnen oder YoutuberInnen mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Wieso auch nicht? Ich habe unzählige Male von dem Informationsgewinn durch Beiträge profitiert, warum soll das nicht honoriert werden?

Ich bemühe mich darum, AutorInnen durch meinen Kommentar zu honorieren. Allerdings geht da selbst mir der lange Atem aus, wenn wiederholte Male gar kein Respons darauf kommt…
In den meisten Fällen entwickelt sich aber ein feiner, loser Austausch daraus.
Wobei ich sagen muss, dass sich in meinem Fall der Austausch verstärkt von meinem Blog auf Instagram verschoben hat, dieser dadurch aber auch noch gewachsen ist.
Im Übrigen sehe ich Instagram als viel größere Gefahr für den ungezügelten Ansporn zum Konsum, da dort meine ausführliche Meinung fehlt und das Publikum unter den AbonnentInnen deutlich jünger erscheint.

Danke jedenfalls für dieses Post!
Es hat mir in meiner Meinungsbildung wieder ein Stück weitergeholfen.

..& zum Schluß noch alles Gute zum 5. Bloggeburtstag!
Lieben Gruß,
ulli ks
ulli ks recently posted…7 Shades of BlueMy Profile

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Ja! Genau: Es ist nicht die Aufgabe der Blogger, AGENTUREN und PR Menschen über deren eigene Praktiken und Gesetzeslage aufzuklären. Das ist gibt es doch ein keiner Branche so häufig wie im Marketing – oder wir wissen einfach nichts davon. Nervenzehrend und unnötig, es kostet unsere und deren Zeit, und wofür? :thinking:

Danke auch für deine Sicht auf Instagram; ich sehe durchaus auch ein Verschieben und wenn ich darüber nachdenke, hast du Recht: Es wird ja doch nur „gezeigt“, reflektierte Meinungen gibt es kaum und die vielen „Trend“ und „News“ Accounts zieren häufig nur „WANT“ Kommentare…mh, das wird wohl die „Nische“ für die Blogs werden: Echte Meinungsbildung, nicht nur Konsumsucht.

Ich wünsch dir noch viel Spaß am Bloggen, Ulli! 🙂

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